Mama Menschen

Was denkt eigentlich der Gründer? – Gedanken von Klaus Ludwig

 

Warum hast du MAMA damals gegründet?

Ich wollte eine Agentur, in der es menschlich zugeht, in die alle Leute morgens genauso gerne
kommen wie ich selber. Mit Menschen zusammen arbeiten, die für etwas brennen und sich
begeistern und dann gemeinsam etwas draus machen, was wiederum andere begeistert.
Schöner kann arbeiten wohl kaum sein.

Welchen Beruf haben deine Eltern sich für
dich vorgestellt?

Mein Vater war Künstler , Maler, der fand das mit der Werbung ziemlich spießig.
Meine Mutter hingegen war froh, weil ich ja fast etwas Anständiges mache.

 

Auf welche Frage hattest du
in letzter Zeit keine Antwort
und hast du sie finden können?

Auf die vielen Facetten unseres Changeprozesses – da sind wir noch mittendrin.
Da werden jeden Tag Fragen beantwortet und neue aufgeworfen.
Ein toller, spannender Prozess.

Gab es berufliche Erfahrungen
oder Rückschläge, die du im
Nachhinein als großes
Learning betrachtest?

Ich sollte mal für einen amerikanisches Getränk in einer Agentur
die deutsche Adaption übernehmen. Das war mir zu öde und zu unkreativ.
Ich wollte nicht den Rest meines Kreativlebens als Administrator verbringen.
Hätte ich das damals gemacht, gäbe es wohl MAMA heute nicht.
Ich habe auch mal einem Agenturchef gesagt, dass der Fisch, wenn er stinkt,
er zuerst am Kopf stinkt. Bin dann rausgeflogen. Heute muss ich
manchmal darauf achten, dass das meinem Kopf nicht passiert. (lacht)

 

Wie kriegst du neben dem ganzen Agenturwirrwarr des Alltags den Kopf frei?

Durch Kochen. Ich gucke abends lieber in Töpfe als auf einen Flatscreen. Kochen ist so ähnlich wie die Vorgehensweise, wenn man sich eine gute Kampagne ausdenkt. Man muss es können, gute Zutaten haben, wissen, was man damit macht, und eine überraschende Komponente einfügen. Dann schmeckt’s.

Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?

Für gutes Essen oder den Anruf „Wir haben den Etat gewonnen!“.

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