TikTok – mehr als 15 Sekunden Ruhm?

Neben Instagram TV und Chatbots kam man Social Media technisch letztes Jahr vor allem an einem nicht vorbei: Tik Tok. Ja, 2018 war das Jahr der singenden und tanzenden Teenager, der Generation Z, die ihre Lippen synchron zu angesagten Hits bewegen. Der Hype um die Lip-Sync-App Tik Tok (ehemals Musical.ly) ist bei Teenagern omnipräsent: Im September wurde die App laut dem Analyse-Tool Priori Data knapp 40 Millionen Mal heruntergeladen – allein in Deutschland über eine Million Mal. Während die Nutzerzahlen steigen haben wir uns mit dem Marketing-Potential der App beschäftigt und uns vor allem die Frage gestellt: Wie können Marken die Beliebtheit der Kurzvideos für reichweitenstarke Kampagnen nutzen?

Neben Instagram TV und Chatbots kam man Social-Media-technisch letztes Jahr vor allem an einem nicht vorbei: TikTok. Ja, 2018 war das Jahr der singenden und tanzenden Teenager der Generation Z, die ihre Lippen synchron zu angesagten Hits bewegen. Der Hype um die Lip-Sync-App TikTok (ehemals musical.ly) ist bei Teenagern omnipräsent: Im September wurde die App laut dem Analyse-Tool Priori Data knapp 40 Millionen Mal heruntergeladen – allein in Deutschland über eine Million Mal. Während die Nutzerzahlen steigen, haben wir uns mit dem Marketing-Potenzial der App beschäftigt und uns vor allem die Frage gestellt: Wie können Marken die Beliebtheit der Kurzvideos für reichweitenstarke Kampagnen nutzen?

Kurze Erklärung für all diejenigen, die kein Teil des TikTok-Kosmos sind: TikTok ist, ähnlich wie zuvor musical.ly, eine Lip-Sync-App, mit der User kurze Musikvideos erstellen können. Ähnlich wie in Snapchat und Instagram haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre Selfie-Videos mit verschiedenen Effekten, Filtern und Stickern zu veredeln. Um seine User in regelmäßigen Zeitabständen wieder auf die Plattform zu holen und dort zu halten, setzt TikTok – wie auch musical.ly zuvor – auf sogenannte Challenges. Nutzer sollen Videos zu einem bestimmten Thema aufnehmen und dieses dann unter dem vorgegebenen Hashtag posten.

Und das Wunderbare daran: Es funktioniert.

Die aktiven User verbringen laut des aktuellen Meeker’s Internet Trends Report 2018 durchschnittlich ganze 52 Minuten mit der App – und das täglich. Wir fassen zusammen: Wir haben eine recht hohe Aufmerksamkeit in einer Zielgruppe, die über die klassischen Kanäle aufgrund verschiedenster Faktoren recht schwer zu fassen ist. Außerdem haben wir eine recht angenehme Konkurrenz-Situation, da sich bisher erst wenige Marken wirklich an TikTok herangetraut haben. Klingt ja fast wie der Beginn eines Marketing-Märchens, oder?

Nicht ganz. TikTok bewegt sich zwar in Richtung Monetarisierung, hat jedoch noch nicht die Art von Standard-Anzeigenangeboten, die Marken auf Plattformen wie Instagram und Snapchat nutzen können, um eine hohe Reichweite zu gewährleisten. Hinzu kommt, dass es durch wenige erfolgreiche Kampagnen-Beispiele auch wenige Maßstäbe gibt, um wirklich zu wissen, was in der App gut funktioniert. Was bedeutet das für Marken? Damit eine Kampagne auf TikTok erfolgreich ist, muss sie vor allem eines sein: genau auf die Zielgruppe und die Besonderheiten der Plattform zugeschnitten. TikTok ist schnelllebig, Trends tauchen auf und sind genauso schnell wieder in der Flut der Selfie-Videos verschwunden. Kampagnen müssen es schaffen, auf einer Trendwelle mitzusurfen und durch eine stichfeste Influencer-Strategie neue Wellen zu erzeugen, die die Kampagne weitertragen.

Die Konkurrenz schläft nicht

Wie groß das Potenzial der App ist, zeigen auch die Reaktionen von Facebook und vor kurzem auch Snapchat. Im November wurde von Facebook mit LASSO eine eigene Lip-Sync-App auf den Markt gebracht, um nach zuletzt sinkenden Nutzerzahlen mithilfe des Hypes die Teenager-Zielgruppe wieder an die App zu binden. Snapchat dagegen macht es sich einfacher und integriert die auf TikTok so erfolgreichen Challenges mit dem neuen Format „Lens Challenges“ in das bestehende Konzept. Passend zu Weihnachten entwickelten die User zur „Gesangs-Challenge“ Selfie-Snaps, in denen sie Seite an Seite mit Gwen Stefani zum angesagten Hit „Jingle Bells“ performten.  

Die Reaktionen der Konkurrenz zeigen: Der Hype und Trend von TikTok ist noch lange nicht vorbei – im Gegenteil: Die Möglichkeiten für das Marketing stehen noch ganz am Anfang. Und wenn Sie nun wissen möchten, wie Sie mit Ihrer TikTok-Kampagne mehr als nur 15 Sekunden Ruhm ernten können, dann freuen wir uns auf ein Gespräch – oder eben ein kurzes Selfie-Video.

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